Jeder Mann, der eine beliebige Anzahl von Medikamenten -sowohl verschreibungspflichtige als auch frei verkäufliche -nimmt, die Erektionsstörungen verursachen, ist jetzt in der Lage, diese unerwünschte Nebenwirkung zu bekämpfen, ohne seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Die Forschung bestätigt dies. Dr. Harin Padma-Nathan, Direktor der Männerklinik in Santa Monica und außerordentlicher Professor für Urologie an der Universität von Südkalifornien, hat ausführliche klinische Erfahrungen mit Vasomax und Viagra gesammelt. Seine Erkenntnisse, die sich auf Männer beziehen, die Medikamente gegen Bluthochdruck nehmen, sind sehr positiv. Er sagt: »Erektionsstörungen werden zukünftig für Männer, die Bluthochdruckmedikamente einnehmen, ein weit weniger wichtiges Thema sein.«
Eine der Schlüsselstudien mit Vasomax deutet darauf hin, daß es die Effekte von Medikamenten gegen Bluthochdruck auffängt, welche die Erektionsstörungen auslösen. Während der Studie haben die Männer ihre verschriebenen Medikamente weiterhin eingenommen. Als die Studie beendet war, haben die Forscher die Daten analysiert um herauszufinden, ob die Bluthochdruckmedikamente (eine einzelne Wirkstoffklasse, die mehr Erektionsstörungen verursacht als jede andere) die sexuelle Funktionsfähigkeit immer noch beeinträchtigten. Die Ergebnisse waren schlüssig: Vasomax war effektiv in der Wiederherstellung der Erektionsfähigkeit, unabhängig davon, ob der Mann Medikamente gegen Bluthochdruck nahm oder nicht. Vasomax wirkte auch bei Männern, die kaum bis wenig Funktionsstörungen hatten, unabhängig davon, ob sie Medikamente gegen andere Erkrankungen einnahmen oder nicht.
Dr. David Ferguson, klinischer Direktor für die amerikanischen Vasomax-Studien, ist noch optimistischer bezüglich der Fähigkeit des Medikaments, die Effekte von Erektionsstörungen auslösenden Medikamenten aufzufangen. Er sagte: »Sie können die Funktionsfähigkeit verbessern, und dabei trotzdem noch alle Vorteile der anderen Medikamente nutzen, die Sie einnehmen. Nach meinen Erfahrungen scheint Vasomax sich mit allen anderen Medikamenten zu vertragen.«
Dies hat sich auch bei meinen eigenen Patienten bestätigt. Garys Geschichte ist ein gutes Beispiel für die entscheidende Bedeutung, die dieses orale Mittel im Falle einer ernsthaften Erkrankung spielen kann. Als er das erste Mal zu mir kam, hatte der einundvierzigjährige Werbefachmann einen gefährlich hohen Blutdruck. Natürlich war er von den Neuigkeiten nicht begeistert, aber als ich ihm sagte, daß blutdrucksenkende Mittel meistens zu Erektionsstörungen führen, war er völlig erschlagen.
Seine Reaktion war sehr typisch: »Vergessen Sie es! Warum können Sie mir nicht etwas geben, das mich so weiterleben läßt, wie ich es will? Erwarten Sie wirklich von mir, daß ich mein Sexleben aufgebe?«
Ich erklärte Gary, daß sein Gesundheitszustand lebensbedrohlich sei, aber daß wir verschiedene Medikamente ausprobieren könnten, um herauszufinden, welches sein Sexleben am wenigsten beeinflussen würde. Schließlich kapitulierte er und sagte, er würde das verschriebene Medikament probieren. Aber als er einige Wochen später wiederkam, hatten sich seine Blutdruckwerte nicht verändert. Ich hatte den Verdacht, daß er weniger oder gar nichts von dem Medikament genommen hatte und sagte es ihm auf den Kopf zu. »O.k., Sie haben mich erwischt«, gab er zu. »Ich habe es ausprobiert – aber so bald ich es genommen hatte, konnte ich keinen mehr hochkriegen. Sehen Sie, es ist mein Leben und ich fälle die Entscheidungen darüber, o.k. ?«
Ich sagte Gary, daß das meiner Meinung nach nicht o.k. war und daß ich nicht billigen könnte, wie er seine Gesundheit auf so gefährliche Weise aufs Spiel setzte. Damit hatten wir eine Pattsituation erreicht. Gary verließ meine Praxis und sagte mir, daß er nicht die Absicht hätte, das Medikament wieder zu nehmen. Als ich später mit den Vasomax-Studien begann, war Gary einer der Männer, die mir einfielen. Als ich ihn anrief, gab er zu, daß er sich über seinen Gesundheitszustand Sorgen machte. Er hatte immer noch Erektionen, aber es hatte im Laufe des letzten Jahres einige Schwierigkeiten gegeben, sagte er. Und dann war da noch der unbehandelte Bluthochdruck. Er sagte, er fühle sich wie eine Zeitbombe, die jeden Augenblick explodieren könnte.
Nachdem ich ihm von der Tablette gegen Erektionsstörungen erzählt hatte, war er bereit, es auszuprobieren. Nachdem er etwa eine Woche lang das effektivste Medikament gegen seinen Bluthochdruck eingenommen hatte, stellte Gary fest, daß seine Erektionsstörungen zunahmen. Dann wurde er Teilnehmer der Vasomax-Studie und die Tablette gegen Erektionsstörungen wirkte. Entzückt berichtete er mir, daß er sich noch nie besser gefühlt hätte. »Ich bin so erleichtert. Meine Gesundheit und mein Sexleben sind intakt.«
Diese Mittel gegen Erektionsstörungen wirken auch bei Männern, die cholesterinsenkende Medikamente einnehmen. Als der siebenundfünfzigjährige Michael nach einem CT-Schnell-test in meine Praxis kam, bestätigte eine spezielle fünfminütige Herzuntersuchung die Anwesenheit von Ablagerungen in seinen Koronararterien. Das war nicht überraschend; in seiner Familie hatte es häufig Herzkrankheiten gegeben und er hatte außerdem einen hohen Cholesterinspiegel.
Ich verschrieb ihm Gevilon (Wirkstoff Gemfibrozil) zur Senkung der Cholesterin- und Triglyzeridwerte (fettähnliche Substanzen), um damit das Herzinfarktrisiko zu reduzieren. Gevilon scheint dadurch zu wirken, daß es den Anteil des Cholesterins mit hoher Dichte (High Density Lipoproteine = HDL) steigert. HDL wirkt dem Effekt des Cholesterins mit geringer Dichte (Low Density Lipoprotein = LDL) entgegen. LDL ist der Cholesterintyp, der das Herzinfarktrisiko vergrößert. Ich sagte Michael, daß das Medikament bei ihm wohl gut wirken würde – aber daß es ihm auch Erektionsprobleme bescheren könnte. Michael war sich der Gefahr bewußt, in der er sich befand, und stimmte einer sofortigen Therapie zu.
Bei seinem nächsten Besuch stellte ich zufrieden fest, daß sein Cholesterinspiegel auf einen akzeptablen Wert – 210 Milligramm – gefallen war und daß auch die Triglyzeridwerte gesunken waren. Aber Michael reagierte gleichgültig auf diese guten Neuigkeiten. »Sicher, die Ergebnisse sind toll«, seufzte er. »Aber ich kann keinen Sex mehr haben – deswegen geht es mir immer noch nicht wirklich gut.«
Ich erklärte ihm, daß wir uns jetzt, nachdem wir seine lebensbedrohliche Erkrankung unter Kontrolle hatten, den Nebenwirkungen widmen könnten. Er nahm an der Vasomax-Studie teil und schluckte die Tabletten.

Comments on this entry are closed.