In den Fußstapfen des Vorgängers

by admin

Glücklicherweise waren ich und einige andere Ärzte anhand der bahnbrechenden Erkenntnisse von Dr. Zorgniotti nun in der Lage, eine Rezeptur seiner Tabletten zu verschreiben. In Zusammenarbeit mit einem Pharmazeuten (einem Apotheker, der seine Arzneien selbst zubereitet im Gegensatz zu dem Betreiber eines Drugstore, der nur fertige Medikamente ausgibt) gelang es mir, Phentolamin in Form von Lutschtabletten anzubieten, die genauestens auf die unterschiedlichen Bedürfnisse meiner Patienten zugeschnitten waren. Ich verabreichte zunächst die kleinste Dosis, also 20 Milligramm. Falls das optimale Ergebnis dadurch nicht zustande kam, erhöhte ich die Dosis schrittweise um geringe Mengen, bis eine zufriedenstellende Erektion erreicht wurde. Bedauerlicherweise war eine solche medikamentöse Behandlung kostspielig. Jede Tablette kostete etwa 35 Dollar.

Endlich gab es einen Weg, Erektionsstörungen effektiv zu behandeln, und zwar sowohl vom physiologischen als auch vom psychologischen Standpunkt aus betrachtet. Die vorteilhaften Ergebnisse, die bei Patienten erzielt wurden, welche die Lutschtabletten verwendeten, machten deutlich, daß die Wiederherstellung der sexuellen Funktion nur ein Aspekt bei der Behandlung von Erektionsstörungen war. Die Tabletten, die auf so natürliche Weise wirkten, brachten auch Befreiung von dem Streß und der Anspannung, die eine Folge der Erektionsstörungen sind. Ich erkannte sofort, daß ein Heilmittel gegen Erektionsstörungen über die unmittelbare organische Wirkung hinaus einen weiteren tiefgreifenden Effekt ausüben würde. Die Lutschtabletten hatten dies bereits durch folgende ihrer Vorzüge gezeigt:

  • Sie gewährleisten die Spontaneität des Geschlechtsverkehrs.
  • Sie tragen zur Wiederaufnahme eines funktionierenden Sexuallebens bei.
  • • Sie geben dem Patienten die Chance, eine Beziehung zu retten, die durch die Erektionsstörungen fast zerstört worden wäre.
  • Die Partner erhalten die Möglichkeit, auf die natürlichste Art und Weise zusammenzuarbeiten, um gegenseitiges Vertrauen und sexuelle Befriedigung wiederzuerlangen.

Da ich außerdem viele der physischen Ursachen, die Erektionsschwierigkeiten auslösen, kennengelernt hatte, sah ich nun, daß der gesamte Gesundheitszustand eines Mannes bei der Behandlung von Erektionsstörungen berücksichtigt werden muß. Endlich ergaben die einzelnen Bestandteile meines Programms zur Steigerung der sexuellen Potenz – das neben einer ausgewogenen Ernährung und der Einnahme von Ergänzungsmitteln ebenfalls ausreichend Bewegung und Abbau von Streß vorsieht – ein zusammenhängendes Bild.

Um aber wirklich zu verstehen, warum ich für die Behandlung von Erektionsstörungen ein komplettes Programm entwickelt habe, ist es unerläßlich, den der Erektion zugrundeliegenden Mechanismus ebenso wie die Funktionen des Penis zu kennen, die zur Gesundheit dieses Organs beitragen.

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