Impotenz kann jeden treffen

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Erektionsstörungen machen keine Unterschiede. Sie befallen Männer aller Altersgruppen und unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren sexuellen Gewohnheiten und Vorlieben. Mindestens einer von drei Männern über fünfzig macht diese Erfahrung. Männer, die – aus welchen Gründen auch immer – keinen regelmäßigen Geschlechtsverkehr haben, können in demselben Maße unter Erektionsstörungen leiden wie Männer mit einem aktiveren Sexualleben. Bei Erektionsstörungen geht es aber nicht um irgendwelche Leistungsnormen oder eine willkürliche Angabe dessen, wie oft man Geschlechtsverkehr braucht oder haben sollte. Letztendlich ist unser Sexualleben eine intime Angelegenheit und geht nur die zwei beteiligten Personen etwas an. Aber worin auch immer das Problem besteht, von nun an kann es schnell und schmerzlos behandelt werden.

Jahrzehntelang vermutete man hinter Erektionsstörungen eher ein psychologisches als ein physiologisches Problem. Oft jedoch liegen körperliche Ursachen zugrunde oder auch eine Kombination beider Faktoren. Und wie bei anderen körperlichen Beschwerden ist unter Umständen eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Glauben Sie, daß hoher Blutdruck ein »mentales« Problem ist? Oder daß Ihr Cholesterinspiegel davon abhängig ist, was »in Ihrem Kopf vorgeht«? Oder, schlimmer noch, daß man eine Krankheit nur lange genug nicht beachten muß, damit sie von ganz allein verschwindet? Ich hoffe doch nicht.

Die moderne Medizin hat Behandlungsmöglichkeiten für viele der heute vorkommenden Krankheiten, und nun wurde dieses Arsenal um ein unglaublich wirksames Medikament ergänzt. Jedoch kann Ihr Arzt Sie, wie bei allen anderen Erkrankungen auch, nur dann behandeln, wenn Sie ihm mitteilen, daß etwas nicht stimmt. Sowohl als Mann wie auch als Arzt ist mir klar, daß es wahrscheinlich kaum andere gesundheitliche Beschwerden gibt, die einen Menschen so leicht frustrieren, demütigen und erschüttern können wie Erektionsstörungen. Möglicherweise war es Ihnen bisher zu peinlich, das Problem anzusprechen, oder Sie waren vielleicht in der Vergangenheit bei einem Arzt, der Ihnen Mittel anbot, die Ihnen so abstoßend und entwürdigend erschienen, daß Sie lieber auf Hilfe verzichteten. Ich persönlich war mit den primitiven und unangenehmen Optionen, die meinen Patienten früher zur Verfügung standen, nie zufrieden und hoffte stets, daß eines Tages bessere und weitreichendere Alternativen zur Verfügung stünden. Nun ist es endlich so weit. Aber Sie können nur dann Herr der Lage werden, wenn Sie sich das Problem eingestehen, mögliche Ursachen prüfen und sich in Behandlung begeben.

Je eher Sie etwas unternehmen, um so besser fällt das Ergebnis aus. Wenn Sie sich über Erektionsstörungen Gedanken machen oder so etwas bereits erlebt haben, sei es nur gelegentlich oder häufiger, jetzt kann Ihnen geholfen werden. Denken Sie daran: Erektionsstörungen haben eine tiefgreifende Wirkung auf das Leben der Betroffenen. Zahllose Ehen und langfristige Partnerschaften sind dadurch zerstört worden. Menschen, die eigentlich tief für einander empfanden, glaubten in der Trennung die bessere Lösung zu sehen, und zahllose andere Menschen setzten ihr gemeinsames Leben ohne sexuelle Erfüllung fort. Selbstverständlich ist Sex nicht das einzige Kriterium einer starken und dauerhaften Beziehung, aber, so glaube ich, doch ein wesentliches. Und wenn Erektionsstörungen ein Problem darstellen, kann es mit den neuen Medikamenten nicht nur behandelt werden, sondern sie tragen auch dazu bei, Ihre Beziehung zu dem Menschen, den Sie lieben, zu stärken.

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