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	<title>Potenzmittel Ratgeber</title>
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	<description>Hilfe und Beratung zum Thema Viagra und Impotenz</description>
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		<title>Potenzmittel kaufen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 14:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Mann mit Errektionsproblemen stellt man sich häufiger die Frage: &#8220;Soll ich mir Potenzmittel kaufen, oder darauf verzichten?&#8221; Nicht immer ist es notwendig gleich zur chemischen Keule zu greifen. Immerhin birgt die Einnahme von Potenzmitteln auch immer ein Restrisiko mit sich. Die gesundheitlichen Gefahren, die durch Nebenwirkungen dieser Medikamente auftreten können sind zwar gering, dennoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Mann mit Errektionsproblemen stellt man sich häufiger die Frage: &#8220;Soll ich mir Potenzmittel kaufen, oder darauf verzichten?&#8221; Nicht immer ist es notwendig gleich zur chemischen Keule zu greifen. Immerhin birgt die Einnahme von Potenzmitteln auch immer ein Restrisiko mit sich. Die gesundheitlichen Gefahren, die durch Nebenwirkungen dieser Medikamente auftreten können sind zwar gering, dennoch vorhanden. Aber zu den gesundheitlichen Risiken kommen noch andere. Nämlich die Beschaffung. Der einfachste Weg Potenzmittel kaufen zu können ist sicherlich der Gang zum Hausarzt. Dennoch wagen viele Männer mit Potenzproblemen diesen Schritt nur sehr widerwillig. Ein Alternative stellen sicher Online Shops dar, die auch  Potenzmittel ohne Rezept anbieten. Doch auch hier kann es Probleme geben. Wählt man die falsche Versandapotheke, kann das investierte Geld durch unseröse Anbieter schnell verloren gehen. Doch nicht alle Anbieter von Medikamenten gegen Impotenz sind unserös. Bei den meisten Online Apotheken kann man bedenkenlos bestellen. Achten Sie jedoch darauf, daß Sie Orginal bzw. Marken Potenzmittel bestellen, oder auf echte Generika Produkte online bestellen.</p>
<p>Betrachten wir zum Thema Potenzmittel folgende Geschichte:</p>
<p>Endlich Freitag, dachte Dennis, als er auf dem Heimweg die Ausfahrt nach Silicon Valley nahm. Müde und erschöpft nach einer weiteren Sechzigstundenwoche freute er sich auf seine wohlverdiente Ruhe und Erholung zu Hause. Er dachte an Jennifer, an den gut gekühlten Weißwein, das bequeme Ledersofa und die leise Musik im Hintergrund. Während er die Haustür öffnete, sah er den Ereignissen dieses Abends mit einem wonnigen Gefühl entgegen. Und das, obwohl er jetzt körperlich und geistig so müde war, daß er eigentlich erst einmal zehn Stunden schlafen könnte. Doch bald würde er mit etwas anderem beschäftigt sein. Jennifer begrüßte ihn mit einem zärtlichen Kuß, und er machte es sich im Wohnzimmer bequem und wartete darauf, daß Jennifer sich zu ihm gesellte.</p>
<p>Kurz darauf kam sie ins Wohnzimmer, mit einem Tablett, auf dem eine Flasche Wein und zwei Gläser standen und daneben -für Dennis &#8211; ein Forzellanschälchen mit einer kleiner blauen Fille. Beide wußten: Diese Fille würde ihnen eine Nacht intensiver sexueller Freuden bereiten, und die Aussicht auf dieses Vergnügen ließ sie vor Freude erröten. Diese Fille würde ihr Wochenende, ihr Sexualleben und ihre Beziehung in jeder Hinsicht bereichern.</p>
<p>Jennifer schenkte den Wein ein und reichte Dennis ein Glas. Er griff nach der Fille und nahm sie ein, auf das Wohl seiner Frau anstoßend. Jennifer und Dennis machten gern mit in der neuen Welt der Sexualmedizin, die ihnen die Sicherheit verlieh, das zu bekommen, was sie wollen und wann sie es wollen.<br />
Und das kann jeder.</p>
<p>Alle Erwachsenen haben ein Recht auf ein erfülltes Sexualleben. Die Fähigkeit zum befriedigenden Geschlechtsverkehr ist ein wesentlicher Bestandteil guter Gesundheit und ein wichtiges Signal dafür, daß wesentliche Elemente, die einen Menschen ausmachen, reibungslos funktionieren. Damit sind nicht nur körperliche, sondern auch die äußerst wichtigen psychischen und emotionalen Faktoren gemeint. Ganz allgemein läßt sich sagen: Sex ist gesund.</p>
<p>Als Internist in New York City behandle ich Patienten, die einen Querschnitt durch die Gesellschaft darstellen, Menschen jeden Alters und aus allen gesellschaftlichen Schichten. Die Patienten kommen aus ganz verschiedenen Gründen zu mir, dazu gehören routinemäßige Vorsorgeuntersuchungen genauso wie operative Eingriffe und natürlich viele andere gesundheitliche Probleme. Immer häufiger jedoch suchen meine männlichen Patienten mich auf, um mit mir über ihr Sexualleben zu sprechen, genauer gesagt, über ihre Unfähigkeit, regelmäßig eine Erektion zu haben. Gleichgültig, ob es sich dabei um Männer um die dreißig, vierzig, fünfzig, sechzig oder um ältere Patienten handelt, diese wichtige Funktion im Leben läßt bisweilen nach -aufgrund sehr unterschiedlicher Ursachen. Da diese Männer in jedem Lebensabschnitt ihr Bestes geben wollen, fragen sie mich nach den zur Verfügung stehenden »Problemlösungen«.</p>
<p>Mein Ziel ist es, ihnen jede Hilfe zu geben, die es heute in der Medizin zur Wiederherstellung der Potenz gibt. Inzwischen sind eine Reihe außergewöhnlicher neuer Medikamente hinzugekommen, die zweifellos zu den aufregendsten Entdeckungen der modernen medizinischen Forschung gehören. Endlich stehen Medikamente zur Verfügung, die das erreichen, worauf Millionen Männer &#8211; und deren Partner &#8211; schon lange gewartet haben.</p>
<p>Für jeden Mann, der fürchtet, seine Potenz zu verlieren &#8211; also die Fähigkeit, immer dann eine Erektion zu bekommen, wenn er Geschlechtsverkehr haben möchte &#8211; für jeden Mann, der solches bereits erlebt hat, und für jeden Partner, dem kein Ausweg mehr einfällt, gibt es jetzt nicht nur Hoffnung, sondern es hat sich geradezu ein medizinisches Wunder ereignet.</p>
<p>Einfacher ausgedrückt: Eine Revolution hat begonnen. Vielen Männern, die unter erektiler Dysfunktion, also Erektionsstörungen, leiden, kann ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Wiederherstellung ihrer Manneskraft verhelfen. Die Konsequenzen für die schätzungsweise 30 Millionen Männer, die allein in den USA unter Erektionsstörungen leiden, sind nicht zu unterschätzen. Heute lassen sich Erektionsstörungen in etwa 90 Prozent der Fälle erfolgreich behandeln. Trotzdem haben sich bis jetzt weniger als fünf Prozent der Betroffenen einer Behandlung unterzogen. Viagra kaufen ist kein ungewöhnliches Unterfangen mehr.</p>
<p>Bei diesen erstaunlichen pharmazeutischen Mitteln zur Wiederherstellung der Potenz, die gleichermaßen wirksam und gut verträglich sind, handelt es sich um Sildenafil, das unter dem Markennamen Viagra vertrieben wird, und Vasomax (mit dem Wirkstoff Phentolamin). Zum ersten Mal ist es gelungen, bei fast jedem Mann auf Wunsch die optimale Funktion seiner Sexualität wiederherzustellen. Diese Mittel widerlegen den Mythos, bei Erektionsstörungen handle es sich um eine unvermeidliche Begleiterscheinung des Alters. Innerhalb weniger Minuten erreichen die oral eingenommenen Medikamente:</p>
<ul>
<li>eine härtere Erektion beim Mann, wodurch ein befriedigender Geschlechtsverkehr gewährleistet wird;</li>
<li>die Erneuerung und Stärkung des &#8211; latent &#8211; vorhandenen Sexuallebens;</li>
<li>Rückkehr des Selbstvertrauens;</li>
<li>die Beseitigung von Depressionen, die durch Erektionsstörungen hervorgerufen wurden; dadurch werden alle Bereiche im Leben eines Mannes positiv beeinflußt, auch die Arbeit;</li>
<li>die Schaffung einer entspannten und gelösten Atmosphäre, in der ein Paar seinen eigenen Rhythmus finden kann;</li>
<li>das Einrenken von Beziehungen, die wegen Frustration in die Brüche gegangen sind;</li>
<li>Freude an der Sexualität, wo jahrelang kaum oder gar keine Freude aufkam</li>
<li>Stärkung der sexuellen Bindung an einen Partner;</li>
<li>Wiederherstellung von Intimität und eine damit einhergehende Vertiefung einer Beziehung.</li>
</ul>
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		<title>Viagra in der Beziehung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 14:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergründe und Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein wachsendes Bewußt sein für den großen Bedarf an medizinischer Hilfestellung bei Erektionsstörungen wurde von meinen Patienten ausgelöst. Viele kommen nicht nur mit einer Erkältung oder wegen ihres Cholesterinspiegels in meine Praxis, sondern sie tragen auch ihre Hoffnungen und Ängste an mich heran. So auch Mark und seine Frau Lucy.
Mark, ein sehr gut aussehender, achtunddreißigjähriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein wachsendes Bewußt sein für den großen Bedarf an medizinischer Hilfestellung bei Erektionsstörungen wurde von meinen Patienten ausgelöst. Viele kommen nicht nur mit einer Erkältung oder wegen ihres Cholesterinspiegels in meine Praxis, sondern sie tragen auch ihre Hoffnungen und Ängste an mich heran. So auch Mark und seine Frau Lucy.</p>
<p>Mark, ein sehr gut aussehender, achtunddreißigjähriger Wertpapierhändler an der Wall Street, erfreute sich durchaus bester Gesundheit. Er kam schon seit fünf Jahren in meine Praxis, als er mir plötzlich verändert erschien. Ich fragte ihn geradeheraus, ob ihn etwas Bestimmtes bedrücke.</p>
<p>»Ich habe viel Streß, mehr als sonst«, erzählte er mir. »Und so wie es mit der wirtschaftlichen Entwicklung aussieht, nimmt der Streß auch so schnell kein Ende. Für mich und meine Geschäftspartner heißt es jetzt: alles oder nichts.«</p>
<p>»Wie wirkt sich das auf Ihre Ernährung und Ihren Schlaf aus?« fragte ich ihn. »Und wie steht es mit Ihrer Lebensqualität im allgemeinen?« ,<br />
»Ich ernähre mich eigentlich ganz vernünftig«, antwortete er, ohne auf meine letzte Frage einzugehen. »Aber ich schlafe nicht besonders gut. Und ich muß zugeben, daß ich jetzt mehr Wein zum Essen trinke. Ich brauche den Alkohol, um abschalten zu können.«</p>
<p>Da die Ergebnisse von Marks Untersuchung keine ungewöhnlichen Werte aufzeigten und keine Rückschlüsse auf eine körperliche Erkrankung zuließen, riet ich ihm, sich auf ein Glas Wein pro Abend zu beschränken und nach Möglichkeit täglich eine Stunde mehr zu schlafen. Beim Abschied fragte ich ihn noch nach Lucy.</p>
<p>»Ihr geht&#8217;s gut«, meinte er kurz angebunden und eilte hinaus.Zufällig war Lucy in der folgenden Woche mit ihrer jährlichen Kontrolluntersuchung an der Reihe. Körperlich war auch bei ihr alles in bester Ordnung, aber sie wirkte bedrückt und angespannt. Mit Sicherheit hatte sich seit ihrem letzten Besuch in meiner Praxis etwas in ihrem Leben verändert, und ich fragte mich, was es sein könnte. Offensichtlich litten beide Eheleute an demselben Problem.</p>
<p>»Hat Mark mit Ihnen geredet?« fragte sie. Da ich nicht sicher war, worauf sie hinauswollte, schüttelte ich den Kopf. »Er hatte es mir versprochen«, sagte sie mit einem Seufzer. Behutsam fragte ich, was sie bedrückte. »Es geht nicht nur um mich, es betrifft uns beide«, erklärte sie. »Aber es wäre nicht richtig, wenn ich allein mit Ihnen darüber sprechen würde. Ich rede heute abend mit ihm und versuche ihm klarzumachen, daß wir beide gemeinsam in Ihre Sprechstunde kommen sollten.«<br />
Was immer Lucy nach ihrem Besuch in meiner Praxis zu Mark sagte, es hatte jedenfalls den gewünschten Effekt. Ein paar Wochen später kamen beide zusammen zu mir, sie wirkten recht angespannt und nervös.</p>
<p>»Ich weiß, irgend etwas stimmt nicht, und ich möchte Ihnen beiden helfen«, sagte ich. »Aber solange ich nicht weiß, worum es geht, kommen wir nicht weiter.« »In Ordnung«, begann Mark, »es geht um folgendes: Bei uns läuft es sexuell seit zehn Monaten nicht mehr so richtig &#8211; es liegt an mir. Ich bekomme keinen hoch. Ich dachte zuerst, es liege am Streß und am Alkohol. Ich habe nach dem letzten Check-up sogar aufgehört zu trinken, weil ich irgendwo gelesen habe, Alkohol könne sich auf die sexuelle Leistung auswirken. Aber es hat überhaupt nichts gebracht. Mir geht es bei alldem nicht nur persönlich schlechter, auch meine Arbeit leidet darunter. Offen gestanden, es ist das Letzte. Ich habe kein Selbstvertrauen mehr«, gab er zu.</p>
<p>»Sie haben recht, was den Alkohol anbetrifft«, stimmte ich ihm zu, »er kann die Funktion des Penis durchaus beeinträchtigen.« »Aber wenn das nicht die Ursache ist, und wenn Mark doch körperlich völlig in Ordnung ist, dann mache ich vielleicht etwas falsch«, warf Lucy ein. »Wir haben in jeder Hinsicht eine gute Beziehung und sind nicht der Meinung, daß wir zur Eheberatung müßten, aber vielleicht sollten wir es doch versuchen, wenn es bei uns mit dem Sex auch weiterhin nicht klappt. Was sollen wir nur tun?«</p>
<p>Die Lösung, teilte ich ihnen mit, ist möglicherweise schon greifbar nahe. »Ihre Probleme sind nicht ungewöhnlich. Sie kommen sogar häufiger vor, als die meisten Leute glauben«, sagte ich. »Mark, Ihren erst vor kurzem festgestellten Werten nach zu urteilen habe ich keinen Anlaß zu der Vermutung, daß Ihre Erektionsprobleme körperliche Ursachen haben. Es liegt wahrscheinlich an der steigenden beruflichen Belastung. Ich nenne es das »Phänomen der vielbeschäftigten Leute«, und mit diesem Phänomen werde ich immer häufiger konfrontiert. Es ist zu hoffen, daß der Druck eines Tages nachläßt und Sie in der Arbeit ein wenig kürzer treten können.</p>
<p>Vielleicht wird sich das günstig auf Ihre Potenz auswirken. Bis dahin steht uns jedoch ein wirksames Mittel zu Verfügung. Es gibt zwei risikofreie Medikamente in Tablettenform, die unabhängig von der primären Ursache der Störung bei Erektionsproblemen helfen. Eines der Mittel, Vasomax, erhalten meine Patienten im Rahmen einer noch nicht abgeschlossenen Versuchsreihe im Auftrag eines Pharmaherstellers. Das andere, Viagra, wird ebenfalls noch untersucht, jedoch in anderen Teilen der Vereinigten Staaten und in Europa. Ich versuche, Patienten und ihre Partner für die Teilnahme zu gewinnen. Und da Sie nun einmal beide hier sind, wollen Sie nicht an der Untersuchung teilnehmen?«</p>
<p>Ich erklärte Mark und Lucy den besonderen Vorteil dieser Medikamente, der darin besteht, daß sie die Auslösung und die Stabilisierung von Erektionen auf biochemische Weise bewirken.</p>
<p>Allerdings muß eine normale sexuelle Stimulation vorhanden sein, um eine Erektion zu ermöglichen. Mit anderen Worten, Gefühl und Zärtlichkeit spielen eine große Rolle bei der erfolgreichen Wirkung der Medikamente. Eines aber ist sicher: Sie verhelfen einem Mann zu der bestmöglichen Kombination von Lust und körperlicher Leistung.<br />
Mark und Lucy ließen zunächst Skepsis erkennen, waren aber zu allem bereit. Nachdem die beiden die für die Untersuchung notwendigen Papiere unterschrieben und Blutproben abgegeben hatten, gab ich Mark eine Tablette Vasomax zum Einnehmen. Während der darauffolgenden Stunde überwachte ich Marks Blutdruck und Puls.</p>
<p>Eine mögliche Nebenwirkung von Vasomax besteht nämlich in dem starken Abfall des Blutdrucks bei gleichzeitiger Beschleunigung der Herzfrequenz. Falls der Blutdruck gegenüber den Werten vor Einnahme der Dosis um mehr als 30 Punkte sinkt, kommt das Medikaments nicht in Frage. Marks Blutdruck fiel jedoch nur um 10 Punkte, weitere Änderungen ließen sich nicht feststellen. Sein Puls erhöhte sich um 10 Schläge pro Minute, was durchaus zu erwarten war. Mark eignete sich also für die Untersuchung, und ich gab ihm eine Monatsration an Pillen mit.</p>
<p>Einige Tage später erhielt ich ein Fax von Mark, auf dem nur zwei Wörter standen: »Es funktioniert!« Nach ein paar Monaten war Mark nicht nur wieder er selbst, es ging ihm sogar besser als je zuvor. Er stellte erstaunt fest, daß er das Medikament manchmal gar nicht mehr einzunehmen brauchte, um eine Erektion zu verspüren. Beruflich leistete er mehr als vorher, und er trank nur mäßig Alkohol, wenn überhaupt. Das wichtigste aber war, daß er die Ursache seiner Erektionsstörungen begriffen hatte. Er hoffte, bald ganz ohne Medikamente auszukommen. Und er wußte: Sollten die Erektionsstörungen erneut auftreten &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; könnte er die Einnahme des Medikaments unter meiner Aufsicht erneut beginnen.</p>
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		<title>Viagra im Alter</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 14:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirkung von Vasomax beeindruckte Mark so stark, daß er seinen Vater zu einem Besuch in meiner Praxis überredete. Jim, 65 Jahre ah und seit vier Jahren Witwer, hatte vor kurzem eine Frau kennengelernt, in deren Gegenwart er sich wohl fühlte und die ihn zum Lachen brachte. Da er immer geglaubt hatte, er würde sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirkung von Vasomax beeindruckte Mark so stark, daß er seinen Vater zu einem Besuch in meiner Praxis überredete. Jim, 65 Jahre ah und seit vier Jahren Witwer, hatte vor kurzem eine Frau kennengelernt, in deren Gegenwart er sich wohl fühlte und die ihn zum Lachen brachte. Da er immer geglaubt hatte, er würde sich nie mehr zu einer Frau sexuell hingezogen fühlen, war er verblüfft, als dies doch geschah. Unglücklicherweise endete das gerade aufblühende Sexualleben der frisch Verliebten in einer Sackgasse, da Jim keine Erektion bekam. Er fürchtete, daß Emily, mit ihren 54 Jahren, ihn verlassen würde.</p>
<p>Zunächst erstellte ich, wie bei jedem neuen Patienten, eine Krankengeschichte. Anschließend unterhielt ich mich mit Jim lange über seine Gewohnheiten und mögliche Veränderungen, die er an sich festgestellt hätte.</p>
<p>»Ich kämpfe ein bißchen mit den überflüssigen zwanzig Pfund, die ich in den vergangenen paar Jahren zugenommen habe«, gab er zu. »Aber mein eigenthches Problem ist, daß ich keinen Sex haben kann. Ich werde höchstens so hart wie eine gekochte Nudel und fühle mich schrecklich dabei. Nach dem Tod meiner Frau litt ich lange Zeit an Depressionen. Dann habe ich Emily kennengelernt und wieder Lustgefühle und Verlangen nach einer Frau verspürt. Und nun das &#8230;«</p>
<p>Ich erklärte Jim, Erektionsstörungen seien manchmal ein Zeichen für eine Krankheit, deshalb wolle ich ihn untersuchen, um diese Möglichkeit auszuschließen. Eine gründliche Uberprüfung des Gesundheitszustands ergab, daß Jims Erektionsstörungen anders als die seines Sohnes nicht durch besondere Lebensumstände hervorgerufen wurden. Schuld war in diesem Falle ein nicht erkannter Fall von Diabetes.</p>
<p>»Diabetes Typ II, der bei Ihnen vorliegt, tritt recht häufig auf«, erklärte ich. »Die Krankheit kann schon in relativ jungen Jahren, also auch bei Dreißigjährigen, beginnen, obwohl sie bei Patienten mittleren Alters wesentlich öfter vorkommt. Und die Mehrheit solcher Patienten leidet an Übergewicht.«</p>
<p>»Ich fühle mich aber nicht krank«, wendete Jim ein. »Die Symptome des Diabetes Typ II treten nur langsam in Erscheinung«, erklärte ich ihm. »Erektionsstörungen sind häufig das erste Warnsignal. Tatsächlich treten bei ungefähr der Hälfte aller Männer, bei denen Diabetes festgestellt wird, innerhalb der ersten zehn Jahre nach Beginn der Krankheit Erektionsstörungen auf.«</p>
<p>»Wie genau funktioniert Diabetes als Bremse in meinem Sexualleben?« »In den meisten Fällen liegt die Ursache der Erektionsstörungen in einer von dem Diabetes verursachten Gefäßerkrankung, die zu einem Verschluß der Blutgefäße, einschließlich der Arterien im Penis, führt. Durch die Krankheit können auch Nerven beschädigt werden. Ein weiterer Faktor, der sich nachteilig auf die Potenz auswirkt.«</p>
<p>»Und können Sie mir bei meinem Problem helfen?« fragte er hoffnungsvoll. »Zunächst einmal besteht der wichtigste Schritt darin, den Diabetes in den Griff zu bekommen«, antwortete ich ihm. »Das bedeutet, Sie müssen ernsthaft versuchen, das Übergewicht, das Sie sich in den letzten Jahren angeeignet haben, abzubauen. Das erreichen Sie durch regelmäßige Bewegung und eine entsprechende Umstellung Ihrer Ernährung. Was Ihre Erektionsstörungen betrifft, so kann ich Ihnen nur eines sagen: Die in Ihrem speziellen Fall vorliegende Erektionsstörung ist zwar nicht heilbar, da sie durch Diabetes, also durch eine chronische Krankheit, hervorgerufen wird, jedoch ist eine erfolgreiche Behandlung mit einem neuen oralen Medikament durchaus möglich.«</p>
<p>Ich erklärte Jim, daß Viagra eines der neuen Arzneimittel sei, die ihm in Zukunft zur Verfügung stünden, und daß es sehr wahrscheinlich trotz der ausgeprägten biologischen Folgen des Diabetes für seine erektile Leistung wirksam sein könnte. Zu der Zeit verwendete ich in meiner Untersuchung Vasomax.</p>
<p>Obwohl das Mittel bei Männern mit mittleren bis schweren Störungen weniger wirksam ist, kann es für Patienten mit leichten bis mittleren Störungen oder bei Erektionsstörungen mit psychischen Ursachen durchaus geeignet sein.</p>
<p>Ich sagte Jim, es lohne sich gewiß, Vasomax auszuprobieren, da das Mittel gut verträglich sei und äußerst wenig Nebenwirkungen hervorrufe. Ich nannte ihm Einzelheiten über die Va-somax-Versuchsreihe und bot ihm die Möglichkeit einer Teilnahme an, sofern er alle Voraussetzungen dafür erfüllte. Er stimmte zu. Drei Wochen später rief er mich an. »Ich bin eigentlich eher zurückhaltend, was mein Privatleben betrifft, aber ich muß Ihnen einfach erzählen, was passiert ist«, sagte er. »Es ist phantastisch, wieder so richtig etwas zu spüren und Emily Freude zu geben. Es hat uns einander näher gebracht. Ich bin wieder ein richtiger Mann. Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll. Es ist ein Wunder, und ich hatte schon geglaubt, ich würde das nicht mehr erleben.«</p>
<p>Über Jims Reaktion freute ich mich in zweifacher Hinsicht: Erstens hatte Jim ein Stück Lebensqualität wiedergewonnen, und zweitens bewies seine positive Reaktion auf Vasomax, daß sein Diabetes nicht so weit fortgeschritten war, wie ich befürchtet hatte. Jim hat sein Übergewicht inzwischen abgebaut, sein Diabetes ist mit Hilfe von Glyburid, einem oralen Medikament zur Behandlung von Diabetes, unter Kontrolle, und er nimmt weiterhin das Mittel zur Bekämpfung der Erektionsstörungen ein. Das schöne sowohl an Viagra als auch an Vasomax ist, daß diese Medikamente keine Wechselwirkungen mit den am häufigsten von Ärzten verschriebenen Arzneimitteln aufweisen.</p>
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		<title>Psychologische Faktoren</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 14:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht selten haben Erektionsstörungen psychologische Ursachen. Schätzungen zufolge fallen sogar bis zu 50 Prozent aller Fälle unter diese Kategorie. Berücksichtigt man neben den ErWartungen, die wir an uns selbst stellen, die Zeit, in der wir leben und die Veränderungen, welche die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau in den vergangenen zwanzig Jahren erlebt hat, so ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht selten haben Erektionsstörungen psychologische Ursachen. Schätzungen zufolge fallen sogar bis zu 50 Prozent aller Fälle unter diese Kategorie. Berücksichtigt man neben den ErWartungen, die wir an uns selbst stellen, die Zeit, in der wir leben und die Veränderungen, welche die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau in den vergangenen zwanzig Jahren erlebt hat, so ist die Zahl gar nicht mehr erstaunlich.</p>
<p>Nehmen wir den Fall von Robert und Jane. In ihrer vor sechs Jahren geschlossenen Ehe kriselte es heftig und sie arbeiteten -offenbar ohne Aussicht auf Erfolg &#8211; mit einem Psychiater zusammen, um die Dinge wieder zurechtzurücken. Robert hatte Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen, und die sieben Monate lange, teure Therapie machte seinen Ärger nur noch größer, so daß seine Erektionsstörungen eine täglich schwerer zu tragende Last wurden.</p>
<p>Die primäre Ursache für die Ehekrise bestand in Janes Karriere. Zwar war Robert stolz auf ihre Fähigkeiten &#8211; sie hatte eine herausragende Stellung als erfolgreiche Bankerin &#8211; doch litt er darunter, daß sie selten zu Hause war. Und obwohl er ihr finanzielles Geschick bewunderte und ihre Entscheidung respektierte, ihre Finanzen und Investitionen von seinen getrennt zu führen, störte es ihn, daß sie sich ihm darin überlegen zeigte.</p>
<p>Jane ihrerseits sehnte sich nach der Nähe ihres Mannes. Ihr war klar, daß ihre häufige Abwesenheit eine Belastung für die Ehe darstellte, und sie fühlte auch, daß das Zusammensein um so wichtiger war, wenn sie endlich einmal zu Hause war. Doch dann fühlte sie sich müde, und ihr stand nicht der Sinn nach Sex.</p>
<p>Robert andererseits hatte das Gefühl, daß Janes immer häufigere Abwesenheit ein wachsender Beweis für das Nachlassen ihrer Liebe zu ihm sei. Und wenn sie einmal Zeit für Sex hatten, mußte er zu seinem Kummer feststellen, daß er oft keine Erektion bekam. Der Druck lastete immer stärker auf ihm und führte erneut zu erektilem Versagen, was ihm wiederum noch mehr Sorge über seine sexuelle Leistung bereitete. Schließlich versuchte er jedes körperliche Zusammensein zu vermeiden.</p>
<p>Jane faßte sein Verhalten als klares Zeichen dafür auf, daß er sich nicht mehr für sie interessierte. Eines Nachts kam es dann zu der Auseinandersetzung, die sich seit Monaten angebahnt atte. Als Robert Jane nach zwei Glas Scotch vorwarf, ihre Karriere lasse keinen Raum für ihn und er fühle sich deswegen nutzlos, war sie völlig verblüfft. Doch es kam noch schlimmer: Sie sei schuld an seinen Erektionsstörungen, hielt er ihr vor.</p>
<p>Von seinen Worten tief getroffen erkannte Jane, daß sie vor einem Wendepunkt in ihrem Leben standen. Zum Glück hatte sie durch einen Kollegen von den klinischen Versuchen mit den neuen Tabletten gegen Erektionsstörungen erfahren. In dem Bewußtsein, daß sie nichts zu verlieren hatte, erwähnte sie das Medikament Robert gegenüber und bot ihm an, ihn in meine Praxis zu begleiten.</p>
<p>Da Robert anfangs das Gefühl hatte, seine Frau übernehme die Führung in einem weiteren Bereich seines Lebens, benötigte er einige Tage, um darüber nachzudenken. Schließlich faßte er den Entschluß, mich aufzusuchen. Der Wendepunkt in ihrer Ehe kam tatsächlich &#8211; aber diesmal wiesen die Zeichen in die richtige Richtung. Jane erkannte, daß auch sie Zugeständnisse machen müßte; sie schränkte ihre Geschäftsreisen ein und verbrachte mehr Zeit mit ihrem Ehemann. Robert sprach positiv auf die Erektionspillen an. Als Folge ließen sein Ärger und die Anspannung nach, und er gewann sein Selbstvertrauen zurück.</p>
<p>Nun zeigten sich auch die ersten Ergebnisse in ihrer Therapie bei dem Psychiater, denn beide sahen sich nun in der Lage, die wunden Punkte ihrer Beziehung zu berühren. Die Klärung dessen, was Intimität und Sex für jeden von ihnen bedeutete, und die Auseinandersetzung mit den Problemen, die Geld und Karriere mit sich zogen, brachte sie einander näher. In dem Maße, wie ihre Fähigkeit, miteinander zu reden zunahm, blühte auch ihre Beziehung auf. Im Lauf der Zeit legten sich Roberts Schwierigkeiten mit der Erektion. Bald stellte er fest, daß er nicht immer eine Pille schlucken mußte, um eine Erektion zu bekommen.</p>
<p>Das Beste an dieser Geschichte aber ist: Die Wirkung der Psychotherapie wird durch medikamentöse Behandlung zusätzlich angeschoben, und die Dauer der Therapie reduziert sich für den an Erektionsstörungen leidenden Patienten drastisch. Hätte Robert sich das Medikament von mir gleich bei Auftreten seiner Beschwerden verschreiben lassen, hätte sein Aufenthalt auf der Couch des Psychiaters um die Hälfte verkürzt werden können.</p>
<p>Mark, Jim und Robert sind nur drei von vielen meiner Patienten, deren Leben durch die Einnahme des neuen Medikaments wieder seinen alten Wert erlangte. Seien es veränderte Lebensumstände, die eine vorübergehende und leicht zu behebende Störung verursachen, oder die andauernde Sorge über Ausdauer, frühere Leistungen oder andere Kriterien, durch die das Syndrom hervorgerufen wird, dieses Medikament schafft Abhilfe. Die Wirkung ist so tiefgreifend, daß auch all den Männern geholfen werden kann, die aufgrund von Krankheiten unter einer Störung der Erektion leiden. Die Behandlung zeitigt sogar in den Eällen erstaunliche Ergebnisse, in denen Patienten seit einem Jahrzehnt und länger an Erektionsstörungen leiden.</p>
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		<title>Die rationale Methode</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 14:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Suche nach einer sicheren, schmerzfreien und wirksamen Lösung für Erektionsstörungen war lang und beschwerlich. Viele Ärzte, darunter auch ich, sowie die von uns behandelten Patienten waren mit den alten medizinischen Methoden, zu denen noch keine Tabletten gehörten, nicht zufrieden. Bisher hatte der Mann nur die Wahl zwischen Injektionen direkt in den Penis, einer Vakuumpumpe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suche nach einer sicheren, schmerzfreien und wirksamen Lösung für Erektionsstörungen war lang und beschwerlich. Viele Ärzte, darunter auch ich, sowie die von uns behandelten Patienten waren mit den alten medizinischen Methoden, zu denen noch keine Tabletten gehörten, nicht zufrieden. Bisher hatte der Mann nur die Wahl zwischen Injektionen direkt in den Penis, einer Vakuumpumpe zur Versteifung des Gliedes oder dem Einführen von flexiblen Kunststoffstäben in den Penis. Keine dieser Erfindungen, von denen zwei invasive Eingriffe darstellen, konnten rundum zufriedenstellen.</p>
<p>Die Sexualmedizin befindet sich noch in den Kinderschuhen, und Mittel zur Förderung der Potenz kommen erst allmählich in Gebrauch. Viagra wurde erst vor kurzem durch die amerikanische Nahrungs- und Arzneimittelbehörde (FDA) für den Markt zugelassen, und die Zulassung von Vasomax durch die FDA steht kurz bevor. Es ist also nur allzu verständlich, daß viele Millionen Männer über die neuen oralen Medikamente, die ihren Ärzten zur Verfügung stehen, noch nicht informiert sind. Mit Hilfe solcher Medikamente können ihre Erektionsprobleme schnell, erfolgreich und ohne Komplikationen behandelt werden.</p>
<p>1997 hatte ich erstmals die Möglichkeit, gemeinsam mit meinen Kollegen die Behandlung von Erektionsstörungen mit Vasomax zu untersuchen. Sowohl Vasomax als auch Viagra befanden sich bereits seit einigen Jahren weltweit in medizinisch überwachten Programmen im Einsatz, und die Ergebnisse waren überwältigend. Diese zwei Wunderdrogen beheben Erektionsstörungen vorübergehend auf natürliche Weise, indem sie nämlich eine angemessene sexuell stimulierende Umgebung benötigen, damit es zu einer Erektion kommt. Diese Medikamente steigern nicht das sexuelle Verlangen als solches, sondern ihre besondere Funktion besteht darin, die aus sexuellem Verlangen entstehende Leistung zu erhöhen. Wenn ein Mann eine der beiden Pillen einnimmt, ohne sich zu seinem Partner hingezogen zu fühlen, verspürt er auch keine Wirkung. Deshalb sind diese Medikamente so revolutionär. Zum ersten Mal seit der Zulassung der Antibabypille wirkt sich ein Medikament auf das Sexualleben von zwei Menschen aus: dessen, der es einnimmt, und seines Partners.</p>
<p>Zwar waren die bisherigen Methoden der Herbeiführung einer Erektion auch wirksam, jedoch war deren Wirkungsweise eher rudimentär. Keine der Methoden erforderte die Anwesenheit eines Sexualpartners, und der Mann benötigte weder eine Stimulation noch das Verlangen nach einem Partner, damit die Erektionshilfen ihre Wirkung taten. Aus eben diesem Grund fühlten sich viele Frauen aus dem Prozeß ausgeschlossen. Das alles hat sich mit der Erektionspille geändert. Der Mann braucht nur noch ein Rezept von seinem Ärzt.</p>
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		<title>Impotenz kann jeden treffen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 14:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergründe und Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Erektionsstörungen machen keine Unterschiede. Sie befallen Männer aller Altersgruppen und unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren sexuellen Gewohnheiten und Vorlieben. Mindestens einer von drei Männern über fünfzig macht diese Erfahrung. Männer, die &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; keinen regelmäßigen Geschlechtsverkehr haben, können in demselben Maße unter Erektionsstörungen leiden wie Männer mit einem aktiveren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erektionsstörungen machen keine Unterschiede. Sie befallen Männer aller Altersgruppen und unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren sexuellen Gewohnheiten und Vorlieben. Mindestens einer von drei Männern über fünfzig macht diese Erfahrung. Männer, die &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; keinen regelmäßigen Geschlechtsverkehr haben, können in demselben Maße unter Erektionsstörungen leiden wie Männer mit einem aktiveren Sexualleben. Bei Erektionsstörungen geht es aber nicht um irgendwelche Leistungsnormen oder eine willkürliche Angabe dessen, wie oft man Geschlechtsverkehr braucht oder haben sollte. Letztendlich ist unser Sexualleben eine intime Angelegenheit und geht nur die zwei beteiligten Personen etwas an. Aber worin auch immer das Problem besteht, von nun an kann es schnell und schmerzlos behandelt werden.</p>
<p>Jahrzehntelang vermutete man hinter Erektionsstörungen eher ein psychologisches als ein physiologisches Problem. Oft jedoch liegen körperliche Ursachen zugrunde oder auch eine Kombination beider Faktoren. Und wie bei anderen körperlichen Beschwerden ist unter Umständen eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Glauben Sie, daß hoher Blutdruck ein »mentales« Problem ist? Oder daß Ihr Cholesterinspiegel davon abhängig ist, was »in Ihrem Kopf vorgeht«? Oder, schlimmer noch, daß man eine Krankheit nur lange genug nicht beachten muß, damit sie von ganz allein verschwindet? Ich hoffe doch nicht.</p>
<p>Die moderne Medizin hat Behandlungsmöglichkeiten für viele der heute vorkommenden Krankheiten, und nun wurde dieses Arsenal um ein unglaublich wirksames Medikament ergänzt. Jedoch kann Ihr Arzt Sie, wie bei allen anderen Erkrankungen auch, nur dann behandeln, wenn Sie ihm mitteilen, daß etwas nicht stimmt. Sowohl als Mann wie auch als Arzt ist mir klar, daß es wahrscheinlich kaum andere gesundheitliche Beschwerden gibt, die einen Menschen so leicht frustrieren, demütigen und erschüttern können wie Erektionsstörungen. Möglicherweise war es Ihnen bisher zu peinlich, das Problem anzusprechen, oder Sie waren vielleicht in der Vergangenheit bei einem Arzt, der Ihnen Mittel anbot, die Ihnen so abstoßend und entwürdigend erschienen, daß Sie lieber auf Hilfe verzichteten. Ich persönlich war mit den primitiven und unangenehmen Optionen, die meinen Patienten früher zur Verfügung standen, nie zufrieden und hoffte stets, daß eines Tages bessere und weitreichendere Alternativen zur Verfügung stünden. Nun ist es endlich so weit. Aber Sie können nur dann Herr der Lage werden, wenn Sie sich das Problem eingestehen, mögliche Ursachen prüfen und sich in Behandlung begeben.</p>
<p>Je eher Sie etwas unternehmen, um so besser fällt das Ergebnis aus. Wenn Sie sich über Erektionsstörungen Gedanken machen oder so etwas bereits erlebt haben, sei es nur gelegentlich oder häufiger, jetzt kann Ihnen geholfen werden. Denken Sie daran: Erektionsstörungen haben eine tiefgreifende Wirkung auf das Leben der Betroffenen. Zahllose Ehen und langfristige Partnerschaften sind dadurch zerstört worden. Menschen, die eigentlich tief für einander empfanden, glaubten in der Trennung die bessere Lösung zu sehen, und zahllose andere Menschen setzten ihr gemeinsames Leben ohne sexuelle Erfüllung fort. Selbstverständlich ist Sex nicht das einzige Kriterium einer starken und dauerhaften Beziehung, aber, so glaube ich, doch ein wesentliches. Und wenn Erektionsstörungen ein Problem darstellen, kann es mit den neuen Medikamenten nicht nur behandelt werden, sondern sie tragen auch dazu bei, Ihre Beziehung zu dem Menschen, den Sie lieben, zu stärken.</p>
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		<title>Die Entdeckung des Wundermittels</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 14:59:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lange Zeit war die Behandlung von Erektionsstörungen und die unablässige Suche nach einem Mittel dagegen nichts als eine abenteuerliche Mischung aus Vermutungen, Mythen sowie der hergebrachten Methode von »Versuch und Irrtum«. Besonders verwunderlich ist es, daß die medizinische Forschung unseres Jahrhunderts, die weitgehend eine männliche Domäne war und ist, ausgerechnet einer der wenigen Krankheiten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit war die Behandlung von Erektionsstörungen und die unablässige Suche nach einem Mittel dagegen nichts als eine abenteuerliche Mischung aus Vermutungen, Mythen sowie der hergebrachten Methode von »Versuch und Irrtum«. Besonders verwunderlich ist es, daß die medizinische Forschung unseres Jahrhunderts, die weitgehend eine männliche Domäne war und ist, ausgerechnet einer der wenigen Krankheiten, die ausschließlich das männliche Geschlecht betreffen, so wenig Beachtung geschenkt hat. Schlimmer noch, das Problem wurde plump und recht gefühllos angegangen, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, ein leicht einzunehmendes Medikament zu entwickeln. Die Lebensqualität des Mannes hatte man dabei völlig außer acht gelassen. Wie gesagt, so war es bisher.</p>
<p>Es ist schon erstaunlich: Bei Abertausenden Männern untersuchte man das Herz, um geeignete Tabletten zu finden, die sie, in Verbindung mit einer Umstellung ihrer Lebensweise, gesund machen oder gesund erhalten sollten. Millionen Cholesterinspiegel wurden überprüft, um Medikamente in der richtigen Dosierung zu verabreichen und so eine lebensbedrohliche Störung zu bekämpfen. Zahllose Male wurde der Blutdruck gemessen, um mit Hilfe von Medikamenten Leben zu retten. Wenn es jedoch um das Problem einer regelmäßig wiederkehrenden, steifen Erektion ging &#8211; ein wesenthches Merkmal männlicher Identität &#8211; reagierte man mit Gleichmut. Millionen Männern wurde mitgeteilt, es handele sich um ein psychisches Problem, und die Schulmedizin habe keine Antwort darauf. Als ich selbst vor nicht mehr als fünfundzwanzig Jahren Medizin studierte, standen Erektionsstörungen nur am Rande auf dem Lehrplan. Warum?</p>
<p>Weil Sexualität &#8211; und insbesondere Erektionsprobleme &#8211; nie in vollem Umfang als geeignetes oder dringendes medizinisches Thema betrachtet wurden, geschweige denn als wesentlicher Bestandteil der Gesundheit und des Wohlbefindens. Als Folge davon hinÄe der Teil der Forschung, der sich mit dem Ablauf der männlichen Sexualität beschäftigte, hinter anderen Bereichen der Medizin weit hinterher.</p>
<p>In meiner eigenen Praxis zeigte sich die Sexualmedizin als ein Bereich, der sich nur schwer mit der medizinischen Untersuchung der männlichen Patienten verknüpfen ließ. Das war besonders deshalb frustrierend, weil die innere Medizin sich auf die Gesundheit des ganzen Patienten konzentriert, nicht nur auf einzelne Organe oder bestimmte Krankheiten. Ich konnte zwar den Frauen helfen, die wegen ihrer sexuellen Probleme zu mir kamen, indem ich sie an Spezialisten auf diesem Gebiet überwies, bei Männern war das aus zweierlei Gründen nicht möglich. Zum einen sprachen die meisten Männer nicht über ihre Erektionsstörungen, zum anderen standen kaum Lösungen zur Verfügung, und wenn, dann konnte man sie keineswegs als zufriedenstellend bezeichnen.</p>
<p>Es gab Zeiten, zu denen sogar ich selbst glaubte, daß ein Patient seine Erektionsstörungen eigentlich selbst in den Griff bekommen müßte. Ich muß zugeben, die vorherrschende Auffassung jener Zeit bestand tatsächlich darin, daß das Problem durch eine Veränderung von Verhaltensmustern zu lösen wäre, wie es etwa bei Übergewicht der Fall ist. Ich hoffte, daß es eines Tages ein Wundermittel geben würde, mit dem diesen Patienten geholfen werden könnte. Es würde nicht nur den Druck mindern und die Frustration beseitigen, sondern die Mediziner, die nicht wußten, wie sie den Männern helfen konnten, wären auch eines Teils ihrer Verantwortung enthoben.</p>
<p>Dieses Wundermittel hielt sich eine ganze Weile vor uns versteckt.</p>
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		<title>Potenzstörungen früher</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 15:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erektionsstörungen waren schon immer ein Problem, und seit Tausenden von Jahren suchte man nach Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen. Es ist nicht weiter erstaunlich, daß Beurteilung und Therapie dieses Leidens sich vor dem kulturellen Hintergrund und den Glaubensmustern der jeweihgen Zeit entwickelt haben. Um genau zu verstehen, wie weit Erektionsschwierigkeiten zurückreichen, genügt ein Blick in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erektionsstörungen waren schon immer ein Problem, und seit Tausenden von Jahren suchte man nach Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen. Es ist nicht weiter erstaunlich, daß Beurteilung und Therapie dieses Leidens sich vor dem kulturellen Hintergrund und den Glaubensmustern der jeweihgen Zeit entwickelt haben. Um genau zu verstehen, wie weit Erektionsschwierigkeiten zurückreichen, genügt ein Blick in die Bibel. In der Schöpfungsgeschichte gelten Erektionsstörungen als Strafe für Ehebruch. Abimelech traf die Vergeltung, nachdem er nur daran gedacht hatte, mit Abrahams Frau zu schlafen. Die Ägypter schrieben vor rund zweitausend Jahren die ersten Rezepte zur Behandlung von Erektionsstörungen auf. In ihrer Kultur wurde dieses Problem dem Zorn eines bestimmten Gottes zugeschrieben, und eine für die Zeit typische Gegenmaßnahme bestand darin, den jeweiligen Götzen durch Gaben zu besänftigen. Bei anderen Gelegenheiten wurde die geschwächte oder verlorene sexuelle Potenz mit Hilfe von Kräutern behandelt.</p>
<p>Auch die Griechen der Antike kannten bereits Erektionsstörungen. Zu ihrer Zeit herrschte allgemein der Glaube, daß jeder Mann, der sich als Kind einmal auf einen Grabstein gesetzt hatte, eine ganze Reihe von Potenzproblemen erfahren würde. Die Heilmethode bestand darin, einen aus dem Abrieb eines Messers, mit dem ein Schafbock kastriert wurde, angefertigten Trunk zu sich zu nehmen.</p>
<p>Interessant ist, daß die ersten Hinweise auf die psychologischen Wurzeln der Erektionsstörungen sich bis zu der griechischen Legende des Iphiklos zurückverfolgen lassen. Als junger Mann sah Iphiklos, der Sohn des Königs Phylakos, seinen Vater inst auf sich zukommen, in der Hand den Griff eines blutbeschmierten Messers, mit dem ein Schafbock kastriert worden war. Von dem Gedanken gepeinigt, daß sein Vater die Waffe gegen ihn richten könnte, entwickelte Iphiklos bald darauf chronische Erektionsschwierigkeiten. Ein Arzt namens Melampos entwickelte eine Methode zur Behandlung des jungen Mannes, deren Prinzip später in der Psychiatrie häufig eingesetzt wurde. Er zeigte dem Prinzen das Kastriermesser. Als dieser sah, daß das Blut darauf getrocknet und das Messer selbst verrostet war, gelang es Iphiklos, seine Angst zu überwinden, und seine Erektionsstörungen verschwanden.</p>
<p>Die wenigsten Männer hatten soviel Glück wie der junge Grieche. Im Mittelalter führte die katholische Kirche Erektionsstörungen auf Hexerei zurück und sah darin die Auswirkungen der Teufelsbesessenheit. Ein sexueller, als »Ligatur« bekannter Zauber wurde in der Regel dazu verwendet, bei einem ahnungslosen Feind durch die Kraft der Suggestion Erektionsstörungen hervorzurufen. Der Geisterbeschwörer knüpfte einfach eine Reihe von Knoten in ein Stück Schnur oder ein Lederband, das er dann an einem geheimen Ort versteckte. Anschließend ließ er sein Opfer wissen, was geschehen war. Man glaubte, das Opfer würde dann je nach Anzahl und der besonderen Art der Knoten eine teilweise oder vollständige Impotenz entwickeln. In manchen Fällen sollte es angeblich möglich gewesen sein, vollkommene Sterilität hervorzurufen. Selbstverständlich waren solche Verwünschungen weitgehend von dem Glauben an Zauberei abhängig. Wenn ein Mann an die Macht des Zaubers glaubte, konnte er dadurch beeinflußt werden. Umgekehrt konnte er positive Ergebnisse erzielen, wenn er der Meinung war, eine Zauberformel könnte den Bann brechen.</p>
<p>Hausmittel kamen immer dann zum Einsatz, wenn die sexuelle Potenz des Mannes Anzeichen von Schwäche zeigte. Eine schier endlose Folge von aus Kräutern gebrauten Getränken, irgendwelchen Arzneien und mechanischen Vorrichtungen wurde im Lauf der Jahrhunderte ausprobiert, angefangen von dem gemahlenen Horn des Rhinozeros über die zu Pulver verarbeiteten Hoden von Antilopen, Hirschen oder Pferden bis hin zu abgeschnittenen menscfflichen Fingernägeln. Im Zustand größter Verzweiflung wurde bisweilen ein Stück Knochen in die Harnröhre eingeführt, um den Penis zu versteifen.</p>
<p>Die Wurzel der Alraune, einer Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse, setzte man im mittelalterlichen Europa, in Nordafrika und in Asien häufig sowohl als Schmerzmittel wie auch bei Erektionsstörungen ein. Sie wird bereits im Alten Testament unter dem Namen »dudaim« als das von Jakob verwendete Stimulans erwähnt. Die lange, dicke Wurzel der stengellosen Pflanze mit den glockenförmigen Blüten ist häufig in zwei Teile gespalten und ähnelt dem unteren Teil des männlichen Rumpfes. Sie enthält eine Vielzahl von medizinisch wirksamen Alkaloiden und ist deshalb nicht nur die in der medizinischen Literatur am häufigsten diskutierte Pflanze, sondern auch Gegenstand von Mythen und Aberglauben. Alka-loide gehören zu den stickstoffhaltigen pflanzlichen Substanzen, die eine starke Wirkung auf die Körperfunktionen haben, einige der am häufigsten vorkommenden Alkaloide sind Atropin. Morphin, Chinin sowie Kodein.</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielte natürlich auch die Nahrung. Im Lauf der Geschichte wurden immer wieder Nahrungsmittel, besonders solche mit einer dem Phallus ähnlichen Gestalt, zur Förderung der sexuellen Potenz eingesetzt. Spargel, Bananen, Möhren und Gurken sind nur einige Beispiele hierfür. Einige Eingeborenenstämme in Küstenbereichen pflegten den Brauch, lange, schlanke Fische an ihrem Penis zu reiben, in der Hoffnung, ihr Glied würde dann ebenso lang und hart werden.</p>
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		<title>Die Anfänge der medizinischen Wissenschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 15:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im 16. Jahrhundert hielt ein gewisses Maß an Wissenschaftlichkeit Einzug in die Erforschung der männlichen Sexualität. Der italienische Arzt Varoho bemerkte als erster, daß Blut durch den Penis fließt. Leider folgte dieser klugen Erkenntnis lange Zeit nichts Neues auf dem Gebiet der medizinischen Forschung, was möglicherweise eine Folge&#8217;^ler prüden Einstellung der Gesellschaft gegenüber allen auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im 16. Jahrhundert hielt ein gewisses Maß an Wissenschaftlichkeit Einzug in die Erforschung der männlichen Sexualität. Der italienische Arzt Varoho bemerkte als erster, daß Blut durch den Penis fließt. Leider folgte dieser klugen Erkenntnis lange Zeit nichts Neues auf dem Gebiet der medizinischen Forschung, was möglicherweise eine Folge&#8217;^ler prüden Einstellung der Gesellschaft gegenüber allen auch nur entfernt die Sexualität berührenden Fragen war. Erst zwei Jahrhunderte später machten die Mediziner die nächste maßgebliche Beobachtung auf dem Gebiet der Erektionsstörungen: Sie hatten mindestens eine organische Ursache. Was noch wichtiger war, sie suchten nach Möglichkeiten, den Zustand erfolgreich zu behandeln.</p>
<p>Dieses außergewöhnliche Ereignis hing mit König Ludwig XVL von Frankreich zusammen. 1770, im Alter von sechzehn Jahren, war Ludwig nicht in der Lage, mit seiner Gattin Marie Antoinette den Geschlechtsverkehr zu vollziehen. Es heißt, er habe unter vollständiger Impotenz gelitten. Wenn es um königliche Hoheiten geht, sind Erektionsstörungen ein besonders kniffliges Problem. Schließlich sind Dynastien auf Erben angewiesen. Also konsultierte Ludwig die ärztlichen Spezialisten seiner Zeit, und eine Diagnose wurde erstellt. Anscheinend war eine zu enge Vorhaut die Hauptursache seines Problems. Nach einer erfolgreichen Beschneidung, die mehrere Jahre nach seiner arrangierten Eheschließung stattfand, gelang es ihm endlich, den Geschlechtsverkehr zu vollziehen, und er zeugte schließlich zwei Kinder.</p>
<p>In diesem Jahrhundert erfolgte die Behandlung von Erektionsstörungen, falls sie überhaupt stattfand, immer noch in starker Anlehnung an traditionelle Hausmittel. Ein altes amerikanisches Rezept für eine Potenzsalbe nannte als Zutaten Stechapfel, schwarze Pfefferkörner und Honig. Diese Mischung wurde vor dem Geschlechtsverkehr auf den Penis aufgetragen. Heute weiß man, daß der Stechapfel die Wirkstoffe Atropin und Hyoscya-min enthält, zwei starke Alkaloide.</p>
<p>Möglicherweise haben sie durch Eindringen in die Schleimhaut des Penis dazu beigetragen, daß eine Erektion ausgelöst wurde. Der Pfeffer, der ein brennendes Gefühl verursacht, könnte die Erektion unterstützt haben, während der Honig lediglich als Gleitmittel diente.</p>
<p>Ein weiteres natürliches Heilmittel gegen Erektionsstörungen, das um 1870 aufkam, verwendete die Blätter der Damiane (Turnera diffusa), eines leinen, in Wüstengegenden beheimateten Strauches. Eine Kräutertinktur aus dem in dieser Pflanze enthaltenen Tannin und ätherischen Ölen war im Südwesten der Vereinigten Staaten und in Mexiko ein populäres Potenzmittel. Es wird angenommen, daß der Wirkstoff der Pflanze eine leichte Reizung der Harnröhre verursacht, was die Sensitivität des Penis erhöht. Der weiße Stechapfel (Datura stramonium) wurde in Amerika schon von den Indianern regelmäßig als Erektionshilfe eingesetzt. Es handelt sich hierbei um eine hochwachsende, äußerst giftige Pflanze, die zu der Familie der Nachtschattengewächse gehört. Die Samen der Pflanze wurden zu Pulver verarbeitet, mit Butter vermischt und gegessen. Für alle Fälle wurde ein Teil der Mischung auch auf die Geschlechtsteile aufgetragen. Das Rezept ist nicht ganz neu: Homer erwähnt den Stechapfel bereits in seiner Odyssee, und auch bei Shakespeare taucht er gleich in zwei Werken auf: in »Romeo und Juha« und in »Antonius und Kleopatra«. Im Lauf der Jahre erhielt diese Blütenpflanze viele weitere Namen. Bei uns ist sie zum Beispiel auch unter dem Namen Stachelnuß bekannt. Die darin enthaltenen Wirkstoffe werden durch die Schleimhäute aufgenommen und hauptsächlich über die Nieren wieder ausgeschieden. Alle Bestandteile des Stechapfels sind giftig, schon ein halber Teelöffel Samen kann Berichten zufolge zum Tod durch Herzversagen und Ersticken führen!</p>
<p>In unserem Jahrhundert kristallisierte sich aus der wenig umfangreichen Forschungsarbeit über Erektionsstörungen eine wesentliche neue Denkrichtung heraus. Der Psychiater Sigmund Freud und seine Kollegen betonten die Bedeutung von psychogenen Faktoren, oft in Form von Kindheitserinnerungen, die Erektionsstörungen hervorrufen sollten. Mit Hilfe eines Psychiaters sollte der Patient die Erinnerung an diese traumatischen Episoden wachrufen, da man glaubte, die aktive Erinnerung allein könne alle Erektionsprobleme lösen. Leider zog sich dieser lange und beschwerliche Prozeß unter Umständen über Jahre hin, während der betroffene Mann weiterhin an Erektionsstörungen litt. Dj^ses mächtige Gedankengebäude, das sowohl auf die Definition des Problems als auch auf dessen Behandlung Einfluß nahm, wurde bis in die 80er Jahre hinein als absolute Wahrheit betrachtet.</p>
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		<title>Potenzmittel anderer Kulturen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 15:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Chinesen begannen schon vor 5000 Jahren, Ginseng zur Steigerung der sexuellen Potenz zu verwenden. Es ist anzunehmen, daß Ginseng, was übersetzt »Männerwurzel« bedeutet, seinen frühen Ruhm als Erektionshilfe aufgrund seiner auffallend menschenähnlichen Gestalt erwarb. Alte chinesische Schriften belehren uns darüber, daß Ginseng lange Zeit zur Vorbeugung und Heilung einer ganzen Reihe von körperlichen Beschwerden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Chinesen begannen schon vor 5000 Jahren, Ginseng zur Steigerung der sexuellen Potenz zu verwenden. Es ist anzunehmen, daß Ginseng, was übersetzt »Männerwurzel« bedeutet, seinen frühen Ruhm als Erektionshilfe aufgrund seiner auffallend menschenähnlichen Gestalt erwarb. Alte chinesische Schriften belehren uns darüber, daß Ginseng lange Zeit zur Vorbeugung und Heilung einer ganzen Reihe von körperlichen Beschwerden diente, darunter auch Erektionsstörungen. In Indien berichten alte wedische Texte darüber, daß die Wurzel jungen wie alten Männern die Kraft eines Stieres verleihe. Es scheint tatsächlich, daß Ginseng eine gewisse, sexuell stimulierende Wirkung hat. Heute unterstützt ein großer Teil der medizinischen Literatur vorwiegend in China, Japan, Korea und Rußland den traditionellen Glauben an die Wirksamkeit dieser Wurzel auf die Geschlechtsorgane.</p>
<p>Man unterscheidet im wesentlichen zwischen drei Arten der Pflanze: amerikanischer, asiatischer und sibirischer Ginseng, der jeweils zu unterschiedlichen Zwecken verwendet wird. Beim Herbeiführen von Erektionen auf natürlichem Weg und ohne Komplikationen spielt hauptsächlich die asiatische Variante des Ginsengs eine wesentliche Rolle. Diese Ginsengart tritt in einer roten und einer weißen Variante auf. Die Earben ergeben sich aus den im einzelnen verwendeten Methoden beim Konservieren der Wurzel. Roter Ginseng, der als stärkere der beiden Varianten gilt, wird in der Regel Patienten mit fehlender Energie verabreicht. 1995 wurden an der medizinischen Fakultät der Yonsei-Universität in Seoul, Südkorea, Versuchsreihen mit neunzig Patienten durchgeführt. Über den Versuch erschien im »International Journal of Impotency Research« ein Bericht, in dem stand, daß die Männer, denen roter Ginseng verabreicht wurde, eine wesentlich stärker ausgeprägte Gliedsteife und einen größeren Penisumfang aufwiesen. Daneben war auch eine erhöhte Libido und eine Steigerung des Lustempfindens zu verzeichnen. Ihre Befriedigung war größer als die jener Patienten, die entweder ein Placebo oder eine geringe Dosis Trazodon, ein Antidepressivum mit positiven Auswirkungen auf die Sexualität, erhalten hatten. Die Untersuchungen dieser faszinierenden Wurzel werden weiterhin fortgesetzt.</p>
<p>Die Erforschung von Kantharidin, dem Gift der Spanischen Fliege, wurde vollkommen eingestellt &#8211; aus gutem Grund. Dieses über Jahrhunderte hinweg hemmungslos als Mittel zur Stärkung der Erektion sowie als Aphrodisiakum angepriesene Pulver wird gewonnen, indem getrocknete Blasenkäfer, die in Teilen des Mittelmeerraums beheimatet sind, zermahlen werden. Zwar kann das gewonnene Pulver nach der Einnahme ein Gefühl von Wärme, manchmal auch ein Brennen des Penis verursachen, ist aber völlig ungeeignet zum Herbeiführen einer Erektion. Eine Überdosierung kann sogar zu einer Schädigung des Verdauungs- und des Harntrakts führen, und weniger als der tausendste Teil einer Unze reichen aus, um die Nieren zu zerstören. Aufgrund der extremen Giftigkeit wurden die echten Spanischen Fliegen als Gift der Klasse I eingestuft und sind nicht erhältlich.</p>
<p>Die Afrikaner verwendeten zur Förderung des sexuellen Erfolgs ein Mittel, das aus der inneren Rinde des Yohimbe gewonnen wird, eines immergrünen Baums, der in Kamerun, im Kongo und in Gabun vorkommt. Yohimbin, der Wirkstoff der Rinde des Yohimbe-Baums, ist eine natürliche Substanz, welche die Erweiterung der engen Blutgefäße erhöht. Die Gefäßerweiterung vermehrt den Zustrom von Blut in den Penis und führt so eine Erektion herbei. Bei Männern, denen das Yohimbin intravenös verabreicht wurde, erfolgte die Erektion fast unmittelbar anschließend. Interessanterweise wurde jedoch festgestellt, daß keine Erektion zustande kam, wenn man das Yohimbin direkt in den Penis spritzte. Diese Ergebnisse ließen einige Forscher zu dem Schluß gelangen, daß Yohimbin eigentlich auf das Lustzentrum im Gehirn einwirkt, insbesondere auf einen bestimmten Neurotransmitter, nämlich Dopamin. Der Pflanzenwirkstoff kann ebenfalls die Noradrenalinwerte im Blut beeinflussen; Noradrenalin ist ein Neurotransmitter, d. h. eine chemische Gehirnsubstanz, die das Sexualzentrum im Hypothalamus stimuliert.</p>
<p>Yohimbin wird auch heute noch von vielen Urologen zur Behandlung von Erektionsstörungen verwendet. Zwar kann es bis zu drei Wochen dauern, bevor erste Ergebnisse sichtbar werden, jedoch zeigt das Pflanzenmittel eine hohe Wirksamkeit, vor allem bei jenen Männern, die sexuell keine Schwierigkeiten haben, aber ihr Lustempfinden steigern möchten. Der Wirkstoff ist nicht nur in der Lage, die Libido zu erhöhen, sondern kann auch Erektionen stimulieren und einen stärkeren Orgasmus bewirken.</p>
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