Basierend auf ausführlichen wissenschaftlichen Forschungen und meinen eigenen Erfahrungen habe ich eine Liste von sieben Ergänzungspräparaten zusammengestellt, welche die Gesundheit Ihres Penis verbessern können. Diese Substanzen haben auch noch andere, weitreichende Effekte. Sie können nicht nur das Risiko für Erektionsstörungen senken, sie bieten auch einen verstärkten Schutz gegen kardiovaskuläre Erkrankungen wie Arteriosklerose.
Diese sieben Substanzen sind Vitamin E, Vitamin C, Pycno-genol, Ginkgo biloba, Coenzym Q (auch Co-Q-10 genannt), Ginseng und Sägepalme. Vielleicht nehmen Sie bereits eine oder zwei davon. Wenn das so ist, sehen Sie in meinen Empfehlungen nach, ob Sie eine genügend hohe Dosis einnehmen, um eine Wirkung auf Ihre Gesundheit zu erzielen. Denken Sie daran, daß Sie eine einzelne oder auch alle dieser Substanzen ausprobieren können. Aber wie bei allen neuen Heilmitteln gilt auch hier: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, bevor Sie entscheiden, welches Mittel Sie nehmen und in welcher Dosierung. Fünf der sieben genannten Substanzen haben starke Antioxidans-Effekte (Ginseng und Sägepalme haben andere Eigenschaften). Wenn Sie diese zu Ihrem Vorteil einsetzen, können Sie sich damit vor den Effekten eines der größten Feinde des Körpers schützen oder den Einfluß vermindern: den Freien Radikalen.
Freie Radikale
Instabile Sauerstoffmoleküle entstehen ständig als ein normales Nebenprodukt durch den Energiebedarf des Körpers. Diese sogenannten Freien Radikale sind sehr reaktionsfreudige biochemische Einheiten, die Molekularschäden an den Zellen anrichten. Wenn sie nicht gestoppt werden, können sie die Fähigkeit einer Zelle zum Selbstschutz zerstören. Man nimmt an, daß Freie Radikale auch mit einigen Fetten aus der Nahrung inter-agieren, so daß diese dann die Arterien verstopfen. Außerdem bringt man inzwischen den Schaden, den die Freien Radikale anrichten, mit den Ursachen für Bluthochdruck, Schlaganfall, Alzheimer, Leukämie, Parkinsonscher Krankheit und Herzinsuffizienzen in Verbindung.
Während wir altern, beginnen die kumulierten Effekte dieses endlosen Prozesses ihren Tribut zu fordern. Eine Studie nach der anderen hat gezeigt, daß Freie Radikale das Risiko für alle Krebsarten, inklusive Prostatakrebs, erhöhen. Freie Radikale oxidieren auch LDL (Low Density Lipoprotein)-Cholesterin an den Arterienwänden und verursachen so die Bildung von tödlichen Ablagerungen. Wenn man nicht eingreift, wird die endotheliale Auskleidung der Arterien beschädigt. Man geht davon aus, daß diese Schädigung der endothelialen Funktion der Verhärtung der Arterien vorausgeht, die wiederum der Hauptgrund für Herzinfarkte ist.
Wenn man die Freien Radikale gewähren läßt, haben sie unbegrenztes Potential, jeden Teil des Körpers zu schädigen, einschließlich der Penisarterien. Aber es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, welche die Schäden durch Freie Radikale eindämmen können. Antioxidantien können die Verletzungen aufhalten, welche die Freien Radikale angerichtet haben, und dann den Schaden an den Zellen reparieren.
